Vortrag mit Dr. Michael Espendiller MdB

Das Bonaparte war gut gefüllt. Dr. Michael Espendiller, haushaltspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, berichtete aus Berlin.

Dr. Michael Espendiller, MdB, zu Gast beim Kreisverband Coesfeld

Das Bonaparte war gut gefüllt. Dr. Michael Espendiller, haushaltspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, berichtete aus Berlin.

Dr. Michael Espendiller, MdB, mit Mitgliedern des Kreisverbands Coesfeld
Dr. Michael Espendiller mit Mitgliedern der AfD Coesfeld

Am Donnerstag, dem 23. Oktober, war der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Espendiller, zu Gast im Kreisverband Coesfeld. Wer von den drei Dutzend Zuhörern einen geekigen Zahlensalat befürchtet hatte, wurde aufs Freudigste überrascht.

Gut besuchter Vortrag von Dr. Michael Espendiller im Bonaparte
Das gut gefüllte Bonaparte beim Vortrag von Dr. Michael Espendiller

Zunächst lernten die Zuhörer, dass in der Bundespolitik unterschieden wird zwischen Haushalt (Geld verteilen) und Fiskalität (Geld herauspressen). Außerdem erfuhren sie, dass es Dr. Espendiller gewesen war, der im BRD-Haushalt jene viral gegangenen Radwege in Peru entdeckt hatte. Den Haushalt selbst hat man sich als mannshohen Stapel kleinbedruckten Papiers vorzustellen. Weitere Entdeckungen trug er in einem „Wäschekorb der Schande“ mit sich herum. „Man muss es gesehen haben, um es zu glauben.“ Die Zuhörer erfuhren von der Existenz von über 10.000 sogenannten NGOs, die sich selbst als Zivilgesellschaft bezeichnen, in Wirklichkeit aber eine bezahlte Söldner-Armee der Altparteien seien. „Sie werden direkt aus den Ministerien mit Steuern gefüttert.“

Sie erfuhren, dass eine Korvette der Marine etwa drei Milliarden Euro kostet und dass die Bundeswehr es innerhalb von zehn Jahren noch immer nicht geschafft hat, einen Hubschrauber zu finden, der die richtige Größe hat, um auf dem korvetteneigenen Hubschrauberlandeplatz auch wirklich zu landen. Korvetten werden zudem sinnigerweise mit F wie Fregatte durchnummeriert. Von Fregatte ging es übergangslos weiter zu Claudia Roth. Sie verantwortet unter anderem zigtausend staatlich geförderte Computerspiele, die größtenteils von minimalhaftenden Kapitalgesellschaften, sogenannten Ein-Euro-Gesellschaften (UGs), mit sagenhaften Fördersummen produziert werden. Sie decken Nischenthemen für zweistellige Zielgruppen ab. Zur Veranschaulichung stellte Dr. Espendiller ein Spiel vor, in dem eine junge, queere Frau eine innige Beziehung zu ihrer Kaffeemaschine pflegte. Das Spiel hatte 46 Aufrufe und war mit über 200.000 Euro gefördert worden.

Trotz der düsteren Themen, die eigentlich fassungslos machen sollten, verstand es Dr. Espendiller, so fröhlich vorzutragen, dass er zu lebhaften Diskussionen inspirierte und der Kreisverband sich einig war, dass es noch viele solcher Veranstaltungen geben solle.

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